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Von Daniel Wildraut


SCM Bundes-Verlag „125 Jahre frohmachende Botschafter Gottes“

Was hilft die beste Botschaft, wenn sie nicht gehört, verstanden und geglaubt wird?“ Mit diesen Worten umschrieb FeG-Präses Ansgar Hörsting in seiner Festtagspredigt zum 125-jährigen Bestehen des SCM Bundes-Verlags die Aufgabe, der sich die Mitarbeiter des Verlags und der „Stiftung Christliche Medien“ (SCM) Tag für Tag neu stellten.

 Und dies, so Hörsting, mit großem Erfolg. „Empfängerorientiert kommunizieren, das habt ihr uns Predigern oft voraus“, lobte der Präses. Und genau dies sei unsere Aufgabe als Christen: „Verständlich von Gott reden. Voller Gnade und voller Wahrheit.“

 Viele Freunde und Begleiter, Vertreter zahlreicher Werke, Verbände und der christlichen Medienszene waren am 10. November zur Festveranstaltung in die Räumlichkeiten der FeG Witten gekommen und ließen sich durch Wort- und Filmbeiträge in die Geschichte des Verlags mit hinein nehmen. Im Oktober 1887 hatte der Prediger der Freien evangelischen Gemeinde in Witten, Friedrich Fries, gemeinsam mit drei weiteren Christen eine „o ene Handelsgesellschaft“ gegründet, aus der später der SCM Bundes-Verlag hervorging (Bericht in der November-Ausgabe von CH). „Wir haben sehr viel Grund zur Dankbarkeit“, unterstrich Frieder Trommer, Geschäftsführer der SCM, in seiner Ansprache. Das Geheimnis dieser Erfolgsgeschichte sei die Beziehung zu Gott. „Christus hat uns begleitet. Gott ist der Ursprung, unser Gaben- und Chancengeber“? sagte Trommer.

 Im Jahr 1890 hatte Friedrich Fries seine erste Zeitschrift produziert. „Der Märkische Evangelist“ kostete damals pro Ausgabe einen Pfennig. Heute gibt der SCM Bundes- Verlag neben „CHRISTSEIN HEUTE“ 13 Zeitschriften heraus und betreibt das Internet- Portal Jesus.de. „Als Leser werden sie also sozusagen von der Wiege bis zur Bahre versorgt“, erklärte der SCM-Vorstandsvorsitzende Friedhelm Loh in seinem Grußwort. „Damals wie heute stehen die Mitarbeiter vor der großen Aufgabe, frohmachende Botschafter Gottes zu sein. Unser erstes Ziel in der Stiftung bleibt es, gemeinsam Menschen zum Glauben an Jesus Christus zu bringen.“ Mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung der Medien betonte Loh, dass es noch nie so einfach gewesen sei, so viele Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Aber, so der Unternehmer, „auch noch nie so schwer, sie zu gewinnen.“ Dem Verlag und der Stiftung wünsche er „feste Wurzeln“ für „stürmische Zeiten“. Denn die, so Loh, würden kommen.

 Für die Evangelische Allianz dankte deren Vorsitzender Dr. Michael Diener, gleichzeitig Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands, für „Transparenz, Kompetenz und Glaubwürdigkeit, die ich persönlich hier erfahren habe.“ Außerdem würdigte er das Zeitschriftenprojekt „3E“ als „tollen Brückenschlag“ hinein in die landeskirchliche Welt. „Ihr liebt Zeitschriften und macht sie mit Leidenschaft. Das spürt man.“ Neben dem Evangeliumsrundfunk sei der Bundes-Verlag für ihn „das Allianzwerk par excellence“. Wenn er an die Stiftung Christliche Medien denke, dann löse das bei ihm persönlich niemals Kopfschmerzen, sondern Glückshormone aus. „Und ich wünsche mir, dass das so bleibt!“

 Roland Werner, Generalsekretär des CVJM und seit vielen Jahren Autor und Wegbegleiter des Verlags, unterstrich die Bedeutung des geschriebenen Wortes für die Mission. „Den Christen war von Anfang an klar, dass auch sie dieses Medium nutzen mussten.“ Mit Blick auf die jüngere Geschichte sprach er seinen Dank dafür aus, dass sich der SCM Bundes-Verlag immer auch der jungen Generation gewidmet habe. Werner erzählte von einer seiner ersten Erfahrungen mit einer BV-Zeitschrift, als seine spätere Frau Elke ihn erstmals im kleinen Reihenhaus seiner Eltern in Duisburg-Beeck besucht habe. „Dort lag wie immer ‚Der Gärtner’ auf dem Tisch. Und Elke wunderte sich angesichts unseres winzigen Gartens, warum um alles in der Welt meine Mutter dieses Heft las.“ Dr. Michael Brinkmann, der Leiter des Referats Publizistik der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), bezeichnete die Arbeit des SCM Bundes-Verlags als Umsetzung dessen, was der Reformator Martin Luther mit den Worten „dem Volk aufs Maul schauen“ umschrieben hatte. Das Wort Gottes müsse für jeden verständlich verkündet werden. Dafür übernehme der Verlag mit seinen Zeitschriften Verantwortung. Diese publizistische Arbeit sei ein vorbildliches Beispiel für „gelebten Glauben“ und das Ernstnehmen des „allgemeinen Priestertums“.

 Verlagsleiter Ulrich Eggers erklärte, dass der SCM Bundes-Verlag neben seinen digitalen Projekten weiter auf seine Kernkompetenz, das „analoge“ Zeitschriftengeschäft, setzen werde „Menschen werden dann zu Lesern, wenn das Produkt gut ist. Wer den Ton und die Nöte der Menschen tri t, der kann wachsen.“

Daniel Wildraut, SCM Bundes-Verlag


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