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Von Jörg Podworny


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ChristseinHeute

Das Kreuz im Licht ErNICHTich macht Mut zum entscheidenden Schritt

Eine „La Ola“-Welle schwappt über die Tribünen in der Erfurter Messehalle. 4.700 junge Erwachsene klatschen und stampfen auf ihren Plätzen. Es herrscht gute Stimmung bei der zweiten Zentralveranstaltung des BUJU 2013.

Die Ergebnisse des letzten Spieltags der Fußball-Bundesliga werden eingeblendet und erregen, je nach Sympathie, Aufmerksamkeit, Staunen, Stöhnen oder Klatschen. Auf der Bühne steht ein beleuchtetes 10-Meter-Kreuz.

Ein Foto- und Video-Trailer zeigt im Zeitra–ffer den Aufbau in den letzten Tagen und Bilder vom großen Unwetter am Vorabend des BUJU.

Die Chefin der Thüringer Staatskanzlei, Marion Walsmann, gebürtige Erfurterin und Landesministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, gibt im Interview den BUJU-Teilnehmern einen Tipp: „Geht auf Luthers Spuren durch diese Stadt, dann werdet ihr beim Blick vom Petersberg die ‚Stadt der 1.000 Türme und Kirchen’ entdecken und merken: Gott ist in dieser Stadt!“ Das BUJU, findet Walsmann, „ist gut für diese Stadt“, weil „der Glaube sich durch die vielen jungen Leute deutlich zeigt“. Die Politikerin macht den Jugendlichen „Mut, in Gemeinschaft mit anderen Dinge anzupacken“. Am nächsten Tag werden 700 BUJU-Teilnehmer bei der Stadtaktion genau das tun.

„Nichts Schöneres, als Gottes Kind zu sein“

Bevor Ansgar Hörsting mit seiner Predigt beginnt, stellt „Ansgars Videopodcast“ in kurzen unterhaltsamen Sequenzen die Arbeit des Präses im Bund FeG vor.

Hörsting startet dann mit einer klaren Ansage, wohin seine Predigt-Reise geht: Keiner soll hier heute Abend ohne Jesus rausgehen, der Jesus noch nicht kennt. Hörsting stellt „Jesus als Kontrastprogramm“ vor Augen: Er ist der, der Licht bringt in die dunkle Welt. Damit bildet er auch ein Kontrastprogramm zum damaligen König Herodes: Der hat Prachtbauten errichtet, besaß einen Swimmingpool von 70 Metern Länge. Und Jesus, der Sohn Gottes, hatte – nichts. Herodes hat Kinder töten lassen – Jesus betet für seine Feinde. Bei Herodes ging alles ums Ich – Jesus geht es um die Ehre Gottes... Hörsting: „Er ist ganz anders als alle menschlichen Vorstellungen.“ 

Jesus räumt durch Liebe ab

Bis heute „findet ein Kampf zwischen Licht und Finsternis statt“, sagt der Präses. Bis heute sind Menschen beschäftigt mit sich und ihren Vorstellungen. „Und so kommen wir ins Spiel“, meint Hörsting. „Im Kern sind wir nicht anders als Herodes – mein Leben dreht sich wesentlich um mich. Deshalb braucht jeder hier Jesus!“ Und das ist keine Spielerei: In der Finsternis geht es um die Herrschaft des Menschen. Im Licht geht es um die Herrschaft Gottes.

Menschen haben die Neigung, sich selbst das Leben im abgeschlossenen Luftschutzkeller schönzureden, schließt der Präses an. „Dabei gibt es nichts Schöneres als das Recht, Kind Gottes zu sein.“ Das Großartige daran: „Dieses Recht wird mir gewährt, es ist ein Geschenk von Gott.“

Hörsting greift das BUJU-Motto auf: „Jesus räumt durch Liebe ab. Er liebt dich. Er setzt alles für dich ein. Er kümmert sich um dich.“ Dann spricht der Präses eine persönliche Einladung aus: Auszusteigen aus dem Ich-Karussell – und zu einem Kreuz gehen, das auf einer Tribüne aufgestellt ist, „die Liebe Gottes in Empfang zu nehmen“.

Gute hundert Teenager und Jugendliche gehen diesen persönlichen Schritt durch die Gänge zum Kreuz, das im Licht steht.

Im „Café Seelsorge“ sind alle Mitarbeiter an diesem Abend ausgebucht.


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