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Von Erhard Michel


Christus für die Welt Mission mit Mut und Weitblick

Im Herbst 1889 kam der damals bekannte schwedisch-amerikanische Evangelist Fredrik Franson zu Vorträgen nach Frankfurt am Main. Dort begegnete er einem jungen Mann namens Joseph Bender. Es war eine folgenreiche Begegnung, denn Bender wurde der erste Missionar der kurz darauf gegründeten China-Allianz-Mission – wie die Allianz-Mission anfangs noch hieß – und reiste im Herbst 1890 zusammen mit zwei Missionarinnen nach China aus.

Von Wuppertal nach China

Zum eigentlichen Gründer und langjährigen Leiter der Allianz-China Mission wurde der Kaufmann Carl Polnick (1856-1919). Auch er war tief bewegt von dem Wunsch, dass Menschen Jesus Christus kennen lernen. Auf den Briefbogen seiner Firma setzte er die Worte aus Apostelgeschichte 4,12: „In keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ Dieser Vers wurde bis heute zum Leitmotiv der Allianz-Mission: „Christus das Heil der Welt“. Ebenso wie Franson war Polnick befreundet mit Hudson Taylor, dem Gründer der „China Inland Mission“, der dafür betete, dass Gott tausend Missionare nach China sandte. Viele Jahrzehnte war die Allianz-Mission gewissermaßen ein deutscher Arbeitszweig der China- Inland-Mission. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als alle Missionare das kommunistisch gewordene China verlassen mussten, kamen Japan und Brasilien als neue Arbeitsgebiete hinzu.

Aus der Allianz in den Bund

Schon früh gab es enge Verbindungen zu den Freien evangelischen Gemeinden, die lange Zeit über keine „eigene“ Auslandsmission verfügten. Schließlich kam es im Jahr 1960 zu einer offziellen Vereinbarung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden mit der Allianz-Mission, dass sie die auslandsmissionarischen Aufgaben des Bundes übernimmt. „Als Bund haben wir die Aufgabe, unsere Gemeinden und unsere Jugend auf jede geeignete Weise zur verantwortungsbewussten Mitarbeit aufzurufen. Die Zusammenarbeit von Bund und Allianz-Mission (…) ist rückhaltlos und vertrauensvoll“, schrieb der damalige Bundespfleger Albert Fuhrmann.

Seitdem ist die Allianz-Mission e.V. die Mission des Bundes FeG, auch wenn sie ihre rechtliche und fi nanzielle Eigenständigkeit behalten hat. Erst 1981 erfolgte der Umzug von Wuppertal nach Dietzhölztal-Ewersbach in Mittelhessen. Viele weitere Einsatzländer kamen ab 1981 hinzu. Heute hat die Allianz-Mission etwa 100 Langzeitmissionare in 23 Ländern.

Den ganzen Artikel können Sie in der aktuellen Christsein-Heute nachlesen.


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