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Weihnachten in Afrika Tannenbaum und heißer Wind

Frieden auf Erden – die Weihnachtsbotschaft bekommt für Menschen, die in Angst vor Ebola oder politischer Verfolgung leben, eine ganz neue Dimension. Der langjährige Afrika-Missionar Dr. Alfred Meier beschreibt zwei Seiten von Weihnachten: die ausgelassene Freude an der Geburt von Jesus und den Trost und die Hoffnung für Menschen in Not.

Für uns sind Weihnachtsfeiern in Mali keine neue Erfahrung. Seit 1988 sind wir mit Unterbrechungen als Missionare der Allianz-Mission in Mali unterwegs. Wir haben gelernt, auf die bekannten Düfte in westlichen Geschäften und auf Weihnachtsmärken zu verzichten. Wir vermissen dieses kommerzielle Getöse ehrlich gesagt nicht. Weihnachten in Mali ist mit erheblich weniger Hektik verbunden als in Deutschland. Das versteht sich von selbst, denn die Mehrheit der Malier sind Muslime und keine Christen. Die vorgezogenen Vorhänge zu Hause, die brennende Kerze auf dem Küchentisch und der Braten im Ofen – dieses Ambiente kennen wir auch in Mali. Wir genießen es, einander zu beschenken und abzuschalten. Wir merken aber zunehmend, dass der Rückzug in die heile Welt der Weihnachtsstimmung in Mali sehr ambivalente Emotionen hervorruft. Die Gegensätze sind einfach zu groß.

Frohe Festtage

Feiern in der Gemeinde, tanzen, gebratene Schafskeulen, eine deftige Reismahlzeit mit viel Gemüse und Fleisch am Weihnachtsfeiertag. Hunderte von Menschen, die in kleine Gruppen aufgeteilt jeweils vor einer Schüssel sitzen, gemeinsam die Hände eintauchen und es sich gut schmecken lassen. Das kennen wir, und wir haben es bisher immer von Herzen genossen. Oder sollten wir in Zeiten von Ebola nicht lieber die Mahlzeit individuell auf einem Teller zu uns nehmen? Irgendwie seltsam, dieser Gedanke.

Auch in Mali gibt es für viele die heile Welt von Weihnachten. Die Vorbereitungen in den christlichen Gemeinden laufen auf Hochtouren. Kleider werden genäht, was das Zeug hält. Jeder trägt an Weihnachten den gleichen Stoff. Christliche Uniformen zum Fest der Feste. Schon ab Anfang November wird Geld gesammelt, um ein fettes Essen herzurichten. Gemeindehäuser werden geschmückt mit künstlichen Tannenbäumen und Girlanden aus Fernost. Jeder kommt zum Zug an den Feiertagen. Jede Volksgruppe singt ein Lied in ihrer Sprache. Theater, Feststimmung pur für den Mann aus Nazareth, der unser Retter geworden ist.

Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 12/14 Christsein-Heute nachlesen.


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