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Wer darf im Gemeindehaus feiern?

Nicht wenige Freie evangelische Gemeinden haben große, helle, bestens ausgestattete Gemeindehäuser. Da ist es vollkommen verständlich, dass sich die Anfragen häufen, ob die Räume auch für Geburtstagsfeiern und Hochzeiten vermietet werden. In CHRISTSEIN HEUTE berichten acht FeGs, an wen sie ihr Gemeindezentrum vermieten und was dabei zu beachten ist.

Ein Pastor schreibt: „Fast jede Woche riefen mich im Gemeindebüro Leute an und fragten, ob sie in unserem Gemeindezentrum Hochzeit feiern könnten. Ich konnte die Fragen gut verstehen, denn wo gibt es derart große Räume, die bestens mit Veranstaltungstechnik und einer großen Küche ausgerüstet sind? Hinzu kommen eine 2.500 Quadratmeter Rasenfläche, passend dazu rund 30 Biertischgarnituren und große Zelte. Da half es, gewisse Regelungen zu haben. Eine davon war, dass die direkten Nachbarn – als Ausgleich für den Lärm und die besondere Parkplatzsituation sonntags – kostenlos in unserem Gemeindehaus feiern konnten.“ Wie es acht andere FeGs in der Frage machen, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Den „Alkoholparagraphen“ gelockert - FEG Siegen-Geisweid (285 Mitglieder)

Nach unserem Anbau haben wir Anfang 2011 eine Haus- und Nutzungsordnung für unsere Gemeinderäume erarbeitet und in der Gemeindeversammlung verabschiedet. Wir haben versucht, darin alle Fragen zur Nutzung unserer Räume zu ordnen.
Einleitung unserer Haus- und Nutzungsordnung: Willkommen! Unser Gemeindehaus soll ein Ort der Begegnung sein: aufeinander zugehen, miteinander reden, singen, feiern, aber auch zur Ruhe kommen, still werden und auf Gott hören – so soll unser Haus mit Leben gefüllt werden.

Maximale Teilnehmerzahl für Feiern? Unser Gottesdienstsaal bietet bis zu 350 Sitzplätze. Wenn im Raum Tische gestellt werden, bietet er für maximal 200 Personen Platz. Nach dem Anbau ist in der oberen Etage ein größerer Seminarraum entstanden, in dem Gemeinde- und Familienfeiern mit bis zu 80 Personen durchgeführt werden können. Auch im Jugendraum „Sonrise“ können gemütliche Feiern mit bis zu 40 Personen geplant werden.

Wer darf feiern? Das Gemeindezentrum dient vorrangig den Veranstaltungen der FeG Geisweid. Andere Veranstaltungen dürfen sich damit nicht überschneiden, bzw. diese nicht beeinträchtigen. Darüber hinaus kann es auch für Veranstaltungen von Christen zur Verfügung gestellt werden, die sich zur Deutschen Evangelischen Allianz bekennen. Weiterhin kann es von Mitgliedern und Freunden der Gemeinde für private Feiern wie Geburtstage, Hochzeiten, Jubiläen und Beerdigungsnachfeiern genutzt werden. In Einzelfällen (nach Absprache mit Gemeindeleitung bzw. Diakonenkreis) kann das Gemeindezentrum auch gemeindefremden Personen und/oder Gruppen zur Verfügung gestellt werden.

An Mitbürger mit einem anderen religiösen Hintergrund vermieten? Das war bisher noch nicht der Fall. Hier gilt: In Einzelfällen (nach Zustimmung der Gemeindeleitung) kann das Gemeindezentrum auch gemeindefremden Personen und/oder Gruppen zur Verfügung gestellt werden.

Auflagen? Die Haus- und Nutzungsordnung, deren Kenntnis schriftlich bestätigt werden muss, regelt die Details. Dazu gehören: Verantwortlichkeiten, Verhalten im Gemeindezentrum, Benutzungszeiten, Raumordnung, Inventarnutzung und Haftung.

Alkohol? Im gesamten Gemeindezentrum darf nicht geraucht werden. Im Zuge der neuen Ordnung haben wir dafür gestimmt, „den Alkoholparagraphen“ zu verändern. Aus der Gründungsgeschichte der Gemeinde heraus resultierte bis dahin ein absolutes Alkoholverbot in den Gemeinderäumen. Dies haben wir bewusst gelockert. Bei Feiern dürfen deshalb alkoholische Getränke wie Bier und Wein in begrenztem Umfang ausgeschenkt werden. Die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes sind in jedem Falle einzuhalten, das heißt, dass an Jugendliche unter 16 Jahren kein Alkohol ausgeschenkt werden darf. Höherprozentige alkoholische Getränke sind im gesamten Gemeindezentrum grundsätzlich nicht gestattet. Die Gemeinde erwartet einen verant- wortungsvollen Umgang mit alkoholischen Getränken.

Kosten? Es gibt eine Übersicht über den gewünschten Aufwendungsersatz, der als Spende an die Gemeinde überwiesen werden sollte. Der Betrag richtet sich nach dem Umfang der benötigten Räume und deckt die Energiekosten mit ab. 

Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 12/14 Christsein-Heute nachlesen.


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