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Von Dietrich Ebeling und Glen Ganz


Begegnung, Begegnung, Begegnung

Einen interessanten Einblick in die aktuelle Diskussion über die Willkommenskultur Flüchtlingen gegenüber vermitteln die Antworten von Glen Ganz. Er wurde als Sohn eines deutschen Migranten in Südamerika geboren und lebt seit 15 Jahren in Deutschland. Im internationalen Diakonie-Café „why not?“ kümmert er sich hauptberuflich um Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen. Die Fragen stellte Dietrich Ebeling.

ZUM CAFÉ „WHY NOT?“

Wie lange arbeiten Sie bereits mit Menschen, die einen Migrationshintergrund haben?

Mein ganzes Leben, denn ich habe selbst einen Migrationshintergrund, und meistens bin ich umgeben von Menschen, bei denen es ebenso ist. In Deutschland wohne ich seit 15 Jahren und kam als Manager für ein globales Telekommunikations-Unternehmen nach Hamburg. In einem globalen Unternehmen hat jeder einen Migrationshintergrund. In Hamburg habe ich mich ehrenamtlich in der CityChurch (FeG) in der Latino-Arbeit engagiert und seit sechs Jahren arbeite ich vollzeitlich im Café „why not?“.

Sie leiten das Diakonie-Café. Erklären Sie den Leserinnen und Lesern in wenigen Sätzen das Café-Projekt: Seit wann gibt es das „why not?“? Wer steckt dahinter? Wie viele Leute arbeiten dort mit? Und wie finanziert es sich?

Das „why not?“ gibt es schon seit 24 Jahren. Es war die Idee einer Jugendgruppe der CityChurch, damals Holstenwall-Gemeinde. Das „why not?“ ist heute eine diakonische Einrichtung, die in Hamburg bekannt dafür ist, dass wir Menschen mit Migrations-Erfahrung helfen, egal, was für einen Status sie haben, ob „legal“ oder „illegal“. Bei uns sind sie einfach Menschen. Zurzeit haben wir 180 Teilnehmer an Deutschkursen und viele mehr, die unsere unterschiedlichen Beratungsangebote besuchen. Das schaffen wir mit etwa 80 Mitarbeitern. Davon sind aber nur vier Angestellte. Elf Lehrer arbeiten auf Honorarbasis und 65 ehrenamtlich.

Was bieten Sie konkret im „why not?“ an?

Eine breite Palette an Deutschkursen, Beratungen und Begegnungsmöglichkeiten, z.B. in Gottesdiensten, und Bibelstudien-Angebote.

 

Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 12/15 CHRISTSEIN HEUTE nachlesen.


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