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Von Lisa Dauth


Angebote und Hilfen für Flüchtlinge - Teil 2

Wie Beziehungen zu Flüchtlingen entstehen und wie Menschen anderer Kulturen und Religionen einen Platz im Gemeindeleben finden, berichten Verantwortliche aus Freien evangelischen Gemeinden.

Vertrauensbasis bauen

FeG mittendrin – Kirche für die Stadt in Potsdam (70 Personen)


Angebot? Die Initiative führt auf ein Gespräch der Gemeindeleitung mit dem Oberbürgermeister, der Stadtverwaltung und der Stadt Potsdam 2014 zurück, in dem sich der Aufbau von Willkommensinitiativen und Unterstützungsprojekten als eines der dringendsten Themen in Potsdam herausstellte. Ab Januar initiierte die Gemeinde daher eine Unterstützung einer Flüchtlingsunterkunft für Familien. Diese Arbeit soll schrittweise ausgebaut werden. Wir führen eigene Angebote durch, die direkt in den Räumen der Unterkunft für Flüchtlingsfamilien stattfinden.

Konkret?

  • Dezember 2014 begann die Sammlung von zweckgebundenen Spenden und die Nutzung des daraus resultierenden Budgets zur Finanzierung der Flüchtlingsarbeit.
  • Kombination der zweckgebundenen Spenden mit öffentlichen Fördermitteln, Erweiterung der finanziellen Möglichkeiten für die Flüchtlingsarbeit.
  • Nachhilfe /Deutschunterricht für schulpflichtige Flüchtlingskinder. Schwerpunkt der Herkunft Tschetschenien, wöchentlicher Turnus mit festem Termin.
  • Regelmäßige Spielenachmittage für Kinder mit einem Team. Zweiwöchiger Turnus angestrebt.
  • Ausflugsprogramm für die Bewohner der Unterkunft mit besonderen Zielen (z.B. Berliner Zoo). Etwa sechsstündige Ausflüge, alle vier bis sechs Wochen.
  • Dolmetschen bei Arztbesuchen oder Behördengängen auf Anfrage.
  • Spende von Kinder und Erwachsenenfahrrädern und Material zur Instandhaltung.
  • Materielle Unterstützung in besonderen Bedarfsfällen (besondere Medikamente ohne Kassenfinanzierung, Material für Sprachschulung, Hilfen für Beschaffung von Babyausstattung usw.).

Verantwortung? Das Flüchtlingsprojekt ist angebunden an die Bereichsleitung Diakonie.

Positiv? Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Heimleitung sind eng und wir haben eine große Akzeptanz des Trägers, der auch Kontakte zu öffentlichen Stellen und zu anderen Verantwortungsträgern vermittelt. Unsere Angebote werden von den Familien in Anspruch genommen, obwohl diese muslimisch geprägt sind. Über die kontinuierliche Arbeit ist es gelungen, sowohl zu den Kindern als auch zu deren Eltern ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Positiv war auch, dass wir Mitarbeitende haben, die die Sprache der Flüchtlinge sprechen, z.B. Russisch, Englisch oder Französisch.

 Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 11/15 Christsein-Heute nachlesen.


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