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Neue Ãœbersetzungstechniken

Smartphone-App, eigener kleiner Radiosender, Streaming-Angebote, ... Neue Techniken erleichtern das simultane Übersetzen in Gottesdiensten. Wer sich mit der Materie auseinandersetzt, merkt schnell, wie kompliziert das Thema ist. Wir haben in FeGs gefragt, welche Übersetzungstechnik sie nutzen, welches Know-how erforderlich ist und was alles dafür angeschafft werden muss. Die Antworten richten sich vor allem an interessierte Mitarbeitende in den Gemeinden. Wir bitten um Verständnis, dass die Antworten ein gewisses technisches Verständnis voraussetzen.

NUTZER HABEN NUR "HÖR-RECHT"

FeG Dresden (152 Mitglieder)


Anlage? Wir nutzen eine Eigenbaulösung basierend auf einer kostenfreien Sprachkonferenz-Software.

Sprachen? Persisch und Englisch.

Voraussetzung? Der Sender benötigt ein Handy mit dem Betriebssystem Android oder iOS und die kostenfreie App Plumble-Mumble (Android) bzw. Mumble (iOS). Die Empfänger benötigen die gleiche App.

Know-how? Das meiste technische Know-how braucht man für das Aufsetzen der Lösung. Man muss einen WLAN-Router konfigurieren können und sollte ein wenig Verständnis für die Funktionsweise von Netzwerken haben. Man kann die Serversoftware unter Windows betreiben oder unter Linux. Bei uns läuft der Server unter Linux auf einem Raspberry Pi – einer Art Mini-Computer. Für jede Übersetzung legt man einen Kanal an und muss Zugriffsrechte einstellen. Das ist nicht schwer, man muss sich aber etwas mit der Software befassen.

Ort für Übersetzer? Sie sitzen in einem mit einer Glasscheibe abgetrennten Raum.

Ort für Zuhörer? Sie sitzen im Gottesdienst mit Kopfhörern und ihrem Smartphone, über das sie die Übersetzung erhalten.

Predigtmanuskript? Meistens.

Vorgang? Der Übersetzer sowie die Hörer verbinden sich mit dem Übersetzungs-WLAN. Alle starten die App und wählen einen Sprach-Kanal. Allein der Übersetzer darf in sein Handy sprechen, alle anderen haben nur "Hör-Recht".

Lösungen? Es ist nicht ganz einfach, über WLAN Sprache live zu übertragen, da besonders der 2.4 GHz-Übertragungsbereich stark gestört ist. Hier hilft die von uns benutzte Sprachkonferenz-Software, die fehlende Daten korrigiert.

Resonanz? Es wird jeden Sonntag verwendet, wenn ein Übersetzer da ist.

Anschaffungskosten? Der Mini-Computer Raspberry Pi kostet ca. 70 Euro mit Netzteil und SD-Karte. Dazu kommen die Kosten für einen guten WLAN-Router. Hier schwanken die Preise zwischen 80 und 200 Euro.

Martin Weißbach, Technik-Mitarbeiter

 

TECHNIK-BEGEISTERTER JUGENDLICHER HALF

FeG Bochum (103 Mitglieder)

Anlage? Als Empfangsgeräte dienen Smartphones oder portable Radios der Besucher. Für die Übertragung nutzen wir ein Raspberry Pi 2 B+ als Streaming-Server. Das Mikrofon wird an eine kleine, sehr einfache USB-Soundkarte angeschlossen. Wir verwenden die Open Source-Softwareprodukte DarkIce und Icecast2. Der Stream kann über ein lokales WLAN auf den vorhandenen Endgeräten empfangen werden. Ergänzend dazu senden wir das Eingangssignal über einen kleinen FM-Sender auch als Radiofrequenz.

Sprache? Farsi...

Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 7/16 CHRISTSEIN HEUTE nachlesen.


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