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Von Ansgar Hörsting


Internationale Begegnung ist Ermutigung

Internationale Kontakte und Besuche gehören zu seinen Aufgaben. Er reiste nach Afrika, Asien und Übersee. Von diesen Erfahrungen schreibt Ansgar Hörsting, Präsident des Internationalen Bundes Freier evangelischer Gemeinden (IFFEC).

Ich sitze in diesem Gottesdienst und verstehe nur wenig. Immerhin weiß ich, dass es ein Gottesdienst ist! Die Menschen hier kommen zusammen, um Gott zu loben, um auf sein Wort zu hören. Sie glauben an Jesus Christus. Ich bin fremd hier und fühle mich doch auf Anhieb zu Hause. Warum? Weil ich weiß, dass wir zu einer Familie gehören, zur Familie Gottes. Es sind nicht mein Geschmack, mein Liedgut und meine Sprache, aber es ist meine Familie. Seit vielen Jahren bin ich als Leiter der Allianz-Mission und dann als Präses im Ausland unterwegs. Mich hat immer die Visi-on getragen, die Gott selbst seinem Volk gegeben hat: eine Menge aus allen Nationen, Sprachen und Völkern (Offb 7,9). Mich hat immer getragen, dass der Gott, der mir persönlich begegnet ist, zugleich der Gott ist, der weltweit wirkt und seine Gemeinde baut.
Der Internationale Bund Freier evangelischer Gemeinden ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dieser weltweiten Kirche (Details dazu unter www.iffec.org). Die Allianz-Mission wie auch viele andere Missionsarbeiten der bestehenden FeG-Bün-de haben Kontakte und Pionierarbeiten weit darüber hinaus. Dieser Ausschnitt aus Gottes großer Vision begeistert mich.

FÜR DEN GAST DAS BESTE

Ich denke an die tadschikischen Gemeinden, die in einem muslimischen Umfeld ohne jegliche christliche Tradition in der eigenen Kultur unter viel Mühe begonnen haben. Junge Muslime kamen zum Glauben. Sie leben gefährlich, weil sie Jesus folgen. Die Begegnungen rissen mich immer wieder aus meiner westlichen Sofaposition, in der Glaube recht be-quem ist. Wie lächerlich erscheint mir dann das kritische Lüftchen, das uns in Deutschland manchmal entgegenweht.
Internationale Begegnung ist Ermutigung, weil man sich selbst weniger wichtig nimmt. Und dann erlebe ich Gast-freundschaft. Auch wenn sonst nicht viel vorhanden ist: Für den Gast wird das Beste gekocht. Familien, die selten Fleisch kaufen, tischen es für den Fremden auf. Nicht die Reste, son-dern das Beste ist für den Gast. Manchmal wollte ich es gar nicht mehr, aber es wäre das Schlimmste gewesen, diesen Beweis von Gastfreundschaft zu übergehen. 

Den vollständigen Artikel können Sie in CHRISTSEIN HEUTE 7/16 nachlesen.


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