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Von Annekatrin Warnke


Nicht immer perfekt

Wege im Vertrauen auf Gott - Ellen Nieswiodek-Martin im Porträt

Gott hat mich Wege geführt, von denen ich nicht mal geträumt hätte“, sagt Ellen Nieswiodek-Martin. Die 52-Jährige ist seit 2014 Redaktionsleiterin der christlichen Frauenzeitschrift Lydia. Ihre journalistische Ausbildung hat sie beim Christlichen Medienverbund KEP in Wetzlar absolviert. Dort hat sie beim Magazin Pro bis 2012 als Redakteurin mit Schwerpunkt Pädagogik und Medien gearbeitet. Zum Journalismus und damit zu ihrer Berufung kam Ellen relativ spät. Als junge Frau lernte sie Krankenschwester, heiratete früh und bekam mit 22 Jahren ihren ersten Sohn. „Der ist jetzt 30 geworden – genauso alt wie die Lydia“, freut sie sich. Zwei weitere Kinder folgten. Zehn Jahre später meldeten sich Zwillinge an – und die Familie wuchs auf fünf Kinder an. Bis dahin hatte Ellen Nieswiodek-Martin stundenweise im pflegerischen Bereich gearbeitet. „Aber ich habe immer gespürt, dass das noch nicht alles ist. Dass da noch etwas kommt“, sagt sie im Rückblick. Als die Zwillinge im Kindergarten waren, bewarb sie sich auf die Anzeige einer Lokalzeitung. Gesucht wurde eine freiberufliche Reporterin und Fotografin. Ellen bekam den Job. Um das journalistische Handwerk zu lernen, belegte sie Seminare der Christlichen Medienakademie.

TEILZEIT-VOLONTARIAT IM HOMEOFFICE
Als dann die Ehe zerbrach und sie ein regelmäßiges Einkommen brauchte, fragte sie bei der KEP an, ob sie dort ein Volontariat in Teilzeit machen könne. „Ich war sicher: Die machen das nicht“, erinnert sich Ellen. „Teilzeitstellen sind im Journalismus Mangelware und dann auch noch mein Wunsch, teilweise im Homeoffice zu arbeiten.“ Bei KEP ließ man sich trotzdem darauf ein – Ellen absolvierte das Volontariat und wurde später Redakteurin bei Pro. In dieser Zeit heiratete sie zum zweiten Mal. „Als Mutter von fünf Kindern hatte ich nicht im Traum an eine zweite Ehe gedacht. Unsere Verbindung kam durch das Schreiben.“ Ihr Mann Dexter schreibt vor allem satirische Texte. 2008 kam dann Nachzüglerin Charlott, ihr sechstes Kind. Weil beide Eltern in Teilzeit arbeiten, klappt es mit Charlotts Betreuung. „Es ist nicht immer einfach. Man braucht ein gutes soziales Netzwerk. Und man muss bereit sein, auf manches Freizeitvergnügen zu verzichten, wenn Beruf und Familie unter einen Hut passen sollen.“

Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 10/16 CHRISTSEIN HEUTE nachlesen.


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