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Von Matthias Endlich


©Matthias Endlich

Hochzeit - Mein Beruf

Fotos gehören zu einer Hochzeit wie das Ja-Wort bei der Trauung. Unvergessliche Momente sollen auch in unver-gesslichen Bildern festgehalten werden. Die Frage nach dem oder der richtigen Hochzeitsfotografin gehört mit zu den wichtigsten eines Hochzeitstages. Die Foto-grafen wiederum haben eine weit wichtigere Aufgabe, als nur auf den Auslöser zu drücken. Der Hamburger Hochzeitsfotograf Matthias Endlich erklärt, warum.

Seit drei Jahren tanze ich an fast jedem Wochenende zwischen Mai und Oktober auf einer anderen Hochzeit. Mein Name ist Matthias – und ich bin Hochzeitsfotograf. Häufig höre ich den Satz: Jede Hochzeit ist aber auch wirklich unterschiedlich, oder? Ich antworte mit: Ja, natürlich. Aber bei der Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich gemerkt, dass das nur in Teilen stimmt. Tatsächlich haben Hochzeiten sehr viele Parallelen. Die Ähnlichkeiten sind so groß, dass viele meiner Kolleginnen und Kollegen nach ein paar Jahren sagen: Jetzt würde ich gern auch mal etwas anderes als Hochzeiten fotografieren. Ja, es stimmt, Hochzeiten sind ähnlich: Das „Schuhe-Hochhalten-Spiel“ mit Fragen wie „Wer von euch lässt die Socken immer liegen?“ kommt nicht selten vor. Und natürlich: Luftballons sieht man viel auf Feiern steigen. Die Worte der Standesbeamten kenne ich auch schon in- und auswendig. Auch habe ich durchaus schon mal gesehen, dass ein Paar ein Herz aus einem Laken ausschneiden musste … Auch die Abläufe einer solchen Feier ähneln sich, zumindest, wenn es deutsche Paare sind. Getanzt wird meistens erst dann, wenn man ein paar Tropfen leckeren Wein getrunken hat. Und ja, ich wurde auch schon mal „Atemlos durch die Nacht“ geschickt. Vieles an meinen Hochzeiten ist so gar nicht unterschiedlich. Würde ich als Soziologe auf so eine Feier gehen, könnte ich mich schmunzelnd in die Ecke stellen und mir Notizen für mein Feldforschungsprojekt machen. Sähe ich mich als besonders hippen Fotografen, dann würde ich dem Paar Anweisungen geben wie: „Hey, mit mir bitte keine Helene Fischer! Und bitte auch keine Bilder, wo ihr eure Hände über den Brautstrauß spreizt oder hinter einem Baum hervorguckt!“ Vielleicht lachen Sie jetzt, aber es gibt tatsächlich Fotografen, die suchen sich ihre Paare aus.

Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 9/17 in CHRISTSEIN HEUTE nachlesen.


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