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©Rickard L. Eriksson

Wie Männer klug mit ihrer Zeit umgehen

Acht Denkanstöße vom schwedischen Autor Tomas Sjödin – gerade für aktive Männer.

Zu Hause auf der Küchenbank liegend habe ich einige Thesen und Gedanken gesammelt – ausgeliehene und selbst erdachte –, die alle damit zu tun haben, wie wir über die Zeit denken. Es sind keine Ratgeber-Sätze, eher Orientierungslichter, die wir im Blick behalten sollten. Eine Küchenbankphilosophie in acht Punkten:

1. WER ZEIT HAT, GEWINNT DIE HERZEN
Im Original heißt es zwar: „Wer weise ist, gewinnt die Herzen“ (Sprüche 11,30). Aber der Abstand zwischen der Weisheit und der Zeit ist kurz, wenn er überhaupt existiert. Wer weise ist, kann mit seiner Zeit umgehen. Wer weise ist, schenkt seinen Mitmenschen Zeit. Und da Zeit zur Mangelware geworden ist, ist solch ein Mensch heute sehr gefragt. Es ist kein Zufall, dass sich das chinesische Zeichen für „besetzt“ oder „beschäftigt“ aus zwei Teilen zusammensetzt: Herz und Tod. Wer Zeit hat, gewinnt Herzen, und das erste Herz, das es zu gewinnen gilt, ist das eigene.

2. ES IST WICHTIGER, SICH MIT DEM ZU BESCHÄFTIGEN, WAS HIER PASSIERT, ALS MIT DEM, WAS JETZT PASSIERT
Zwei Fragen liegen untereinander ständig im Streit um unsere Aufmerksamkeit: „Was ist jetzt los?“ und „Was passiert hier?“ Dank Computer und Handy bin ich ständig auf dem Laufenden und weiß, was in diesem Moment auf der Welt passiert. Aber es ist nicht sicher, dass ich immer weiß, was in meiner Liebesbeziehung passiert und wie die Stimmung zu Hause gerade ist. Um das zu wissen, muss ich nahe dran sein, hier sein. Es geht um eine moderne Variante des Jesus-Wortes: Es kann passieren, dass man die Welt gewinnt, aber die Seele verliert. Man soll ja bekanntlich nicht zwei gute Dinge gegeneinander ausspielen, aber ich glaube, manchmal muss man es doch tun. Man muss sich klarmachen, dass die Zeit hier bei uns, in den Häusern, in denen wir wohnen, auf eine andere Zeit vergeht, als sie an Punkten in der elektronischen Welt vergeht. Tragende Beziehungen können wir nicht mal eben schnell updaten, sie verlangen nach zusammenhängender Zeit. Deshalb müssen wir in einer Gesellschaft wie der unsrigen, in der alles simultan geschieht, hier und da Warnhinweise anbringen. Vielleicht wäre gerade dies ein guter Platz, um ein Schild anzubringen: an der Gabelung, wo man sich zwischen „Hier“ und „Jetzt“ entscheiden muss. So ein Hinweis könnte uns davor bewahren, Jetzt-Süchtige zu werden.

Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 10/17 in CHRISTSEIN HEUTE nachlesen.


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