» christsein-heute.de 

 


Die jüngste Oberin der Republik

Schwester Ursula Pagel war die jüngste Oberin. Sie gab ihren Traumberuf auf und widmete sich ganz dem Dienst an Menschen. Ein Porträt von Annekatrin Warnke.

Wie viele seid ihr denn noch?“ Diese Frage findet Schwester Ursula Pagel gar nicht gut. „Es ist das ‚noch‘, was mich stört“, sagt sie. „Das klingt, als wären wir die armen Übriggebliebenen. Aber wir SIND – von Gott gewollt. Wir dürfen als Königskinder aufrecht dem Ziel entgegengehen, in heiterer Gelassenheit, trotz Alter und Schmerzen. Und ‚arm‘ sind wir auch nicht. Wir sind im Ruhestand von unserem Werk gut versorgt.“Wenn Schwester Ursula „wir“ sagt, dann meint sie die Schwesternschaft der ELIM-Diakonie. Inzwischen leben alle achtzehn Diakonissen im „Feierabend“, davon vierzehn in Appartements im „Diakonissenhaus“ am Bondenwald in Hamburg. Seit Ende März ist auch Schwester Ursula im Ruhestand, ihre Aufgabe wird sie aber weiterhin wahrneh-men. Von 1985 an war sie Oberin der Schwestern – mit 33 Jahren war sie damals nicht nur die mit Abstand jüngste Diakonisse der ELIM-Diakonie, sondern auch die „jüngste Oberin der Republik“.

TRAUMBERUF LEHRERIN

Die Berufung zur Diakonisse erlebte sie im Frühjahr 1980. Vorher hatte sie Lehramt studiert und war ab 1975 verbeamtete Lehrerin für Grund- und Hauptschule. Sie hatte eine Stelle an einer „wirklich netten Schule“, wie sie sagt. Die gibt es immer noch in Norderstedt. Ursula Pagel unterrichtete dort Deutsch und Religion. Besonders Spaß hat es ihr gemacht, die Kinder spielerisch für Grammatik zu begeistern und mit ihnen Theaterstücke zu entwickeln. Außerdem freut sie sich immer noch „einen Keks“, dass es damals überhaupt kein Problem war, evangelische, katholische und moslemische Kinder gemeinsam in Religion zu unterrichten. „Lehrerin war mein Traumberuf. Ich hatte ihn gewollt, gedurft und gemacht. Trotzdem hatte ich mich schon während des Studiums in Kiel gefragt: Was ist wohl Gottes Plan für mein Leben? Unabhängig von der Antwort auf diese Frage hatte ich mich mit Ehelosigkeit befasst. Ich wusste: Partnerschaft und Ehe ist das Normale. Das ergab sich für mich auch aus der Bibel. Und trotzdem wurde mir bereits mit Anfang 20 klar: Kein Mensch kann für den anderen Erfüllung sein. Deshalb ist es möglich, auch alleine ein erfülltes Leben zu haben.“

Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 07/18 in CHRISTSEIN HEUTE nachlesen.


Noch keine Kommentare

Sie müssen eingeloggt sein um Kommentare zu schreiben


Christsein heute

... alles, was
Freie evangelische
Gemeinden bewegt!


Jetzt bestellen


Service

Der FeG-Shop

Bücher & anderes aus dem FeG-Kosmos:


Zum Shop>>>

Kontakt zur Redaktion

Sie möchten Kontakt mit uns aufnehmen? Dann klicken Sie doch bitte hier.

Lust auf mehr?

Weitere Zeitschriften aus dem Bundes Verlag

Informieren Sie sich hier über weitere Zeitschriften und Angebote des Bundes-Verlags.

 

© 2018 SCM Bundes-Verlag gGmbH - Impressum - Datenschutz - Kontakt