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Daniela Knauz: Es bewegt sich was

Daniela Knauz ist in Sachen Frauen und Menschen reiferen Alters im Bund FeG

unterwegs. Sie ist begeistert von Jesus Christus, hat direkt eine ganze Familie geheiratet und liebt Amerika. Annekatrin Warnke stellt sie vor.

Ich liebe meinen Beruf!“, freut sich Daniela Knauz. „Alle meine Hobbys kann ich da ausleben: Beziehung, Lesen, Lehren, Autofahren und Reisen.“ Seit 1998 ist Daniela Referentin für Frauen im Bund FeG, seit 2005 auch Referentin für die Älteren Generationen. „Natürlich bedeuten zwei halbe Stellen in vielen Bereichen mehr Arbeit“, sagt sie. „Zum Beispiel zweimal Mitarbeiter- und Homepagepflege oder verschiedene Infobriefe und doppelte Materialsichtung. Wichtiger ist: Ich hatte schon immer einen guten Draht zu älteren Menschen. Während meines Studiums hatte ich die schönste WG meines Lebens mit einer 76-jährigen Witwe.“ Aus dieser und ähnlichen Erfahrungen heraus hatte Daniela die Hoffnung, als sie mit 38 Jahren auch das zweite Referat übernahm, dass ältere Herrschaften sie als „Küken“ akzeptieren würden. Diese Hoffnung hat sich erfüllt. Sowohl in der Arbeit mit Frauen als auch in der mit den Älteren Generationen erlebt sie, wie gut es den Menschen tut, wenn sie Schulungen, Seminare oder Freizeiten gestaltet. Sie empfindet es als Privileg, vor Ort für den Bund tätig zu sein.

HOLPRIGE FEG-GESCHICHTE
Dabei begann die Beziehung zum Bund nicht wirklich romantisch. Anfang der Neunziger hat sich die gelernte Bankkauffrau, die inzwischen auch einen Master in Seelsorge erworben hatte, beim Bund beworben. Damals sagte man ihr, es gäbe im Bund leider keine leitende Stelle für Frauen, aber sie könne gerne bei der SKB-Bank anfangen. Diese Option war für Daniela Knauz ein „No-Go“. Sie sagte sich, dass sie dann lieber in einer „normalen“ Bank arbeiten wolle. „Da kann ich dann auf jeden Fall meinen Missionsauftrag leben.“ Sie bewarb sich auch bei Werken wie „Janz Team“ oder „Wort des Lebens“. Dort bekam sie immer die gleiche Antwort: „Sie müssen dann mindestens zu 50 Prozent mit kleinen Kindern arbeiten.“ Kleine Kinder – das war nicht Danielas Welt. Sie konnte immer gut mit Teenagern, zum Beispiel im Biblischen Unterricht, aber nicht mit den Kleinen. Also beschloss sie, zurück in die Wirtschaft zu gehen und arbeitete einige Jahre für IBM. Nebenher fing sie an, in ihrer Ortsgemeinde FeG Rödermark, ehrenamtlich ein Seelsorgenetz aufzubauen. Auf einer Festveranstaltung der Gemeinde kam Daniela mit Peter Strauch ins Gespräch. Sie hielt mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg. Ihrer Überzeugung nach hatten Frauen ohne langjährigen FeG-Hintergrund keine Chance auf eine leitende Position im Bund. Später schlug der Alt-Präses ihr vor, sie mal dem Arbeitskreis Frauen vorzustellen. Das Gespräch mit den leitenden Frauen dieses Kreises lief so gut, dass Daniela sehr schnell gebeten wurde, die Leitung zu übernehmen. Nach ausgiebiger Bedenkzeit hat sie dann „Ja“ zu dieser Berufung gesagt. Und das hat sie bis heute nicht bereut.

MIT KIRCHE ABGESCHLOSSEN
Die Beziehung zum Bund FeG ist ihr nicht in die Wiege gelegt. Sie wurde 1967 in Italien geboren. Ihre deutschen Eltern zogen 1969 mit ihren zwei kleinen Kindern in den Taunus bei Frankfurt. Dort ließ Danielas Mutter sich scheiden u nd heiratete einen Ungarn. Danach kam Danielas zweite Schwester zur Welt. „Wir waren eine ganz normale, mittelständische Familie“, denkt sie zurück. „Wir waren weltoffen und modern, redeten über alles, nur nicht über Gott und Religion.“ Das hing auch damit zusammen, dass die Familie mit Kirche keine guten Erfahrungen gemacht hatte. Trotzdem ging Daniela zur Kommunion, was für einige Jahre ihr letztes Erlebnis mit der Kirche blieb.

Den vollständigen Artikel können Sie in der Ausgabe 08/18 in CHRISTSEIN HEUTE nachlesen.


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